Der letzte Blog?

In meinem letzten Blog hebe ich erklärt, weshalb ich selbst noch nach 20 Jahren vollberuflicher Tätigkeit immer noch nicht die Nase voll habe von dem ganzen Bier-Gedöns. Das liegt zum einen am Bier selbst und seiner unglaublichen Vielfalt. Zum anderen aber auch daran, dass ich das eben auch selbst steuern kann, nämlich dadurch, dass ich das Berufliche und das Private strikt trenne. Tatsächlich versuche ich schon seit einer ganzen Weile, mir das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten und das funktioniert richtig gut. Gewisse Ideen überraschen mich sogar richtiggehend. Und zwar absolut positiv. Ich habe hier schon durchscheinen lassen, dass ich, anstatt am Wochenende eine Pub-Tour zu veranstalten, lieber zu Hause in aller Ruhe gemütlich ein, zwei Biere trinke. Natürlich spezielle und, dass ich das heute viel mehr geniesse. Ich habe erwähnt, dass ich kaum mehr an diesen ganzen Craft-Bier-Events teilnehme und irgendwie hat sich dieser neue Stil des sich Zurückhaltens auch in andere Bereiche geschoben. Ich konsumiere generell viel weniger als früher. Zum Teil hat da natürlich die Corona-Pandemie sanft mitgeholfen, aber auf jeden Fall passierte das erst mal unbewusst. Irgendwann viel es mir auf und ich habe das bewusst weitergetrieben. Ich konsumiere nur noch was ich brauche, oder was mir wirklich Freude bereitet.

 

Etwas weniger kann nicht schaden

So weit, so Off-Topic, aber jetzt kommt‘s: Ende 2020 bin ich fast ein wenig erschrocken, als ich merkte, wie viel Geld ich dadurch gespart habe. Ich wollte das noch ein Jahr beobachten und falls das so bleibt in irgendeiner Form Konsequenzen daraus ziehen. Was soll ich sagen, es blieb so und als Konsequenz gab es eigentlich nur eine Möglichkeit, wenn einem Freizeit so wichtig ist: Runter mit der Arbeitszeit. Und da ich in einer Firma arbeite, in der solche Ideen zum Glück wahnsinnig unkompliziert umgesetzt werden können, arbeite ich nun nicht mehr 80, sondern nur noch 70%. Gestrichen wird vor allem das Home-Office. Alle 2 Wochen einen Blog schreiben liegt so natürlich nicht mehr drin. Also was tun? Die Idee eines „Drinks of the World“-Blogs mit Artikeln zu diversen anderen Themen, wie entweder Wein, Soft Drinks, Spirituosen oder auch ganz anderen Themen kam in einer Umfrage nicht besonders gut an. Die meisten Leser*innen wünschten sich, dass der Blog im gewohntem Format beibehalten werden sollte. Allerdings war die Stimmbeteiligung, das sollte fairerweise erwähnt werden, relativ tief, so dass wir nun wohl einen guten Kompromiss gefunden haben:

 

Einmal pro Monat, aber nach wie vor spannend

Artikel rund um das Thema Craft-Bier wird es weiterhin geben. Und zwar in der selben Form, einfach nur noch einmal pro Monat. Dabei werden die Beiträge auf ein Sub-Tab auf der Webseite gelegt, der wir sowieso eine kleine Renovation gönnen werden.

 

Für neue Craft-Bier-Updates ist weiterhin gesorgt

Alles wird gut. Beziehungsweise sogar: Alles wird besser. Für mich, für dich, und wenn ich so in die Zukunft blicke, wohl auch für die gesamte Craft-Bier-Szene. Vor ungefähr einem Jahr bin ich hier im Artikel „Den Finger am Puls der Craft-Bier-Szene“ auf die gross angelegte Jahresrückblicks-Umfrage von „Bierversuche.ch“ eingegangen, an der ich ebenfalls teilnehmen darf. Sowohl die Umfrage an sich, als später dann auch die Auswertung im Blog finde ich immer sehr interessant. Ich hatte das Teil letztens wieder in meinem Posteingang, hab es markiert, aber bis heute nicht ausgefüllt. Jetzt, da ich gerade wieder so schön drin bin, im Flow, wie man so schön sagt, werde ich die jetzt gleich anschliessend ausfüllen und in einem Monat kannst du dann an besagter Stelle, meinen „Blog“-Eintrag dazu lesen. Genau ein Jahr, nach dem letzten zu diesem Thema. Du darfst gespannt sein. Ich bin es auch.

 

Ein wahrlich internationales Prost auf alles, was da kommen möge.

Aber jetzt entschuldige ich mich erst einmal dafür, dass dieser Eintrag nicht ganz so lang geworden ist, wie gewohnt, habe allerdings doch kein schlechtes Gewissen dabei, mir jetzt mein Feierabendbier zu öffnen und es sogar „wohlverdient“ zu nennen. Und um mindestens noch einen Teil des Restes des Platzes zu füllen, gibt es „Prost“ auf 16 europäische Sprachen, deren Buchstaben sich auf dieser Tastatur finden lassen:

 

Cheers                                               englisch

Terviseks                                          estnisch

Kippis                                                 finnisch

A votre Santé                                   französisch

Cin Cin                                               italienisch

Salut                                                  katalanisch

Evviva                                               maltesisch

Proost                                               niederländisch

Na Zdrowie                                      polnisch

Noroc                                                rumänisch

Na Zdravie                                        slowakisch

Salud                                                 spanisch

Na zdravi                                          tschechisch

Ypa                                                    ukrainisch

Egészséggére                                  ungarisch

Lloniannau                                       Walisischv

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